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Masters of Rhythm Guitar - Joachim Vogel

Titel: Masters of Rhythm Guitar

Autor: Joachim Vogel

Verlag: AMA Verlag (1992)

Taschenbuch, 152 Seiten, mit CD

Darstellung: Standard-Notation und Tabulatur

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3927190098

ISBN-13: 978-3927190092

Kategorie/Tags: E-Gitarre, Rhythmus-Gitarre, Rock

Inhalt und Aufbau Joachim Vogel stellt in diesem Buch die Rhythmus-Konzepte berühmter Gitarristen vor. Dabei bezieht sich Vogel auf Gitarristen unterschiedlicher Epochen und unterschiedlicher Styles.

Für den Bereich Rockgitarre beginnt das in der Frühphase des Rock (Scotty Moore, Chuck Berry), geht über klassische Rockgitarristen (Keith Richards, Jimi Hendrix, Jimi Page) bis hin zu (damals) moderneren Rock-Gitarristen wie Malcolm Young, Eddie Van Halen, James Hetfield und Steve Stevens.

Im Bereich Soul werden Steve Cropper und Jimmy Nolen vorgestellt. Eher dem Funk könnte man Nile Rodgers, Prince und Paul Jackson zuordnen. Der Reggae wird am Beispiel Bob Marley vorgestellt.

Aus dem Bereich des damaligen New Wave nahm sich Vogel die beiden Gitarristen Andy Summers (The Police) und The Edge (U2) vor, aus dem Country gibt es Beispiele im Stil von Merle Travis und Albert Lee. Zuletzt wird der Jazz am Beispiel von Joe Pass, Charlie Byrd und John McLaughlin abgedeckt.

Jeder Gitarrist wird mit 10 kurzen stiltypischen Rhythmus-Licks vorgestellt, die auf der CD anzuhören sind. Vogel gibt außerdem allgemeine biographische Infos zum jeweiligen Gitarristen und informiert über typische Voicings und Gitarrensounds der Meister.

Fazit Auch dieses Buch war im Erscheinungsjahr 1992 etwas Außergewöhnliches. Derartiges in deutscher Sprache hatte ich zuvor noch nicht gesehen. Außerdem war es schon bemerkenswert, dass Vogel in einer Phase, als jeder Leadgitarre auf GIT Niveau spielen wollte, ein auf Rhythmusgitarristen konzentriertes Buch vorlegte. Es war aber auch mal an der Zeit, dass sich jemand des Themas Rhythmusgitarre in der Form annahm. Vogel machte das sehr gut, man könnte fast sagen, er machte die Rhythmusgitarre mit dem Buch wieder salonfähig. Er wählte 20 bedeutende Rhythmusgitarristen und stellte deren Rhythmuskonzepte vor. Dabei spielte er kurze Licks ein (manchen vielleicht etwas zu kurz), welche der Stilistik der Vorbilder sehr nahe kamen (diese aber nicht kopierten!). Da sollte dann auch für jeden etwas dabei sein. Wer aber mit dem Buch arbeiten möchte, der sollte Erfahrung an der Gitarre mitbringen. Für Einsteiger ist das Niveau etwas zu hoch, manches ist schon ziemlich tricky zu spielen (z. B. einige der Funk-Licks und der Bereich Jazz).

Rezensent: MP

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