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Play Blues Guitar - Jürgen Kumlehn

Titel: Play Blues Guitar

Autor: Jürgen Kumlehn

Verlag: AMA Verlag (1995)

Taschenbuch, 100 Seiten, mit CD

Darstellung: Standard-Notation und Tabulatur

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 392719049

ISBN-13: 978-3927190498

Kategorie/Tags: E-Gitarre, Blues, Leadgitarre

Inhalt und Aufbau Play Blues Guitar ist der Titel eines Gitarrenspielbuchs von Jürgen Kumlehn. Das mit dem Spielbuch stellt Kumlehn im Vorwort extra heraus, damit dem Käufer gleich klar wird, woran er ist. Solche play Bücher hat Kumlehn für verschiedene Bereiche vorgelegt, hier geht es um den Blues. Genauer würde ich sagen wollen: es geht in erster Linie um Bluesrock. Ganz einfach, weil der Schwerpunkt der Beispiele stilistisch und soundmäßig vor allem im rockigen Blues liegt und weniger z. B. mit klassischem Delta-Blues zu tun hat.

Nach dem Vorwort, einer Sonderzeichentabelle, einer ganz kurzen Einführung zum Thema Blues und Tipps und Tricks für Sound und Technik stellt Kumlehn zunächst die grundlegenden Bluesformen vor. Das sind fünf Beispiele: Standard 12-Bar Blues, Standard 12-Bar mit quick Change, 12 Bar King Bee Blues, Jazz Blues und Moll Blues. Jede Form wird auf der CD vorgestellt.

Danach geht es an das Kapitel Single Note Licks. Hier stellt Kumlehn satte 43 Licks vor, dazu gibt es in dem Kapitel die ersten Songs By Yourself und Heavy Blues.

Im Kapitel Akkordlicks gibt es nur noch 10 Licks und den Song Minor Blue.

Das Kapitel Spezi Licks wendet sich an alle, die es wissen wollen. Hier gibt es 10 mehr oder weniger tricky Licks und den Song Half Blue.

Im Kapitel Slide Licks gibt es fünf Bottlenecklicks, die allesamt relativ entspannt daherkommen. Danach folgt der Song Red Blue, entfernt an Red House erinnernd.

Das Buch wird abgeschlossen mit der Vorstellung von drei Klassikern: John Lee Hookers Boom Boom, Walking By Myself in der Version von Gary Moore und Before You Accuse Me in der Version von Eric Clapton.

Fazit Die Kumlehn Bücher sind im Grund allesamt gut durchdacht und dementsprechend gut präsentiert. Da macht Play Blues Guitar keine Ausnahme. Das macht schon Laune beim Hören der Beispiele auf der CD und fördert so natürlich die Lust, das Material auch gleich nachzuspielen. Damit hat Kumlehn den Auftrag Spielbuch im Grund auch schon erfüllt. Es handelt ich aber eben um kein tiefergehendes Buch zum Thema Blues. Was Kumlehn präsentiert hat eine gute Rocknote, dazu gibt es auch Ausflüge Richtung Fusion. Die originären Sounds des Delta Blues, Chicago Blues oder Jazz Blues gibt es nicht. Ich denke mal, dass die meisten Gitarristen mit der Form der Präsentation aber mehr als zufrieden sein dürften. Also: wer ordentliche Grundkenntnisse mitbringt, der kann den Amp gleich mal warmlaufen lassen und loslegen.

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Rezensent: MP